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Partnerschaft zwischen der Sozialen Genossenschaft Independent L. und der KlimaHaus Agentur besiegelt

Am Freitag, den 20. August 2010, hat der Direktor der KlimaHaus Agentur Herr Dr. Norbert Lantschner dem...

Befreiung vom "Ticket" nur mehr mit Nachweis

LPA - Ab 1. September 2010 ist eine Befreiung vom "Ticket" aufgrund von Bedürftigkeit bei Spitalsleistungen,...

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Ein bisschen Geschichte...

Solidarischer Markt 2010Den Einfall, einen Solidarischen Markt zu organisieren, haben drei Freundinnen aus Meran, die Mitglieder der Solidarischen Einkaufsgruppe G.A.S.lein und der Banca Popolare Etica sind, als sie im Sommer 2007 von den Vermarktungsschwierigkeiten sozialer Genossenschaften und Onlus Vereinen hören. Fast gleich sagen die soziale Genossenschaft Albatros und der Verein Hands mit seiner Geschützten Werkstatt Handswork zu. Nach und nach stimmen weitere Vereine, Dienste und Genossenschaften dem Projekt zu. Der 1. Solidarische Markt findet am 20.09.2008 von 9 bis 12 Uhr bei der Wandelhalle statt. Es nehmen 10 Aussteller daran teil. Viele Meraner kommen, informieren sich und kaufen ein. Die Mehrheit kennt diese Genossenschaften, Dienste und Vereine kaum oder gar nicht und weiß deshalb nicht um den Tätigkeitsbereich Bescheid. Ein Grund mehr, um das Projekt fortzusetzen! Der Versuch ist gelungen und man denkt daran, die Öffnungszeiten zu verlängern und für die Besucher ein Rahmenprogramm zu organisieren. Der 2. Solidarische Markt findet am 19.09.2009 von 10 bis 17 Uhr bei der Wandelhalle statt. Die ausgezeichnete Musik, die verschiedenen Musikgattungen (Pop, Jazz, Djembe - Kind of Camilla, Alessio e Ivo, Makkatu, Alalake) locken mehrere Generationen an und es sind viele Meraner, die deswegen kommen, zuhören, sich informieren, kaufen und reden? Groß und klein sind vom Figurentheater namlos des Gernot Nagelschmied begeistert. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich schminken zu lassen und die Rollrutsche des VKE zu benutzen. Ein Riesenerfolg!

Die Organisatoren wissen, dass sie den rechten Weg eingeschlagen haben - während des Jahres kommen immer wieder neue Kunden zu den Genossenschaften, den Vereinen und Diensten, die sie am Solidarischen Markt kennen gelernt haben. Manch einer organisiert ähnliche Veranstaltungen im Kleinformat, aber dafür öfter! Es war anstrengend, diesen Markt auf die Beine zu stellen, zu bewerben und aufzubauen, aber man wird von den strahlenden Gesichtern der Betreuten bezahlt, die in den Augen der Welt als Verlierer erscheinen, aber an jenem Tag ihr gesamtes Obst und Gemüse verkaufen konnten!

März 2010: Der Solidarische Markt bewirbt sich um den Cultura Socialis - Preis und belegt den 3. Platz von 59 angenommenen Projekten! Einige der Organisatoren stellen den Solidarischen Markt im April 2010 in Neustift im Rahmen eines Infoabends über alternative Wirtschaft vor.

Wir sind im Jahre 2010!

Heuer können die 16 Aussteller es kaum erwarten, euch am Solidarischen Markt, am Samstag den 11. September von 10.00 bis 17.00 Uhr auf der Winterpromenade, begrüßen zu können. Deshalb erwarten wir euch am 3. Solidarischen Markt!

Dies ist das Programm:

  Uhrzeit  Veranstaltung
  10 - 12  Schminkecke
  11.30 - 12.00  Modeschau von Gekko und Trilli
  11.00 - 11.30 und 12.30 - 13.00  Duo Jazz
  14 - 15  Makkatu (Djembe)
  15.30 - 16.30  Alalake (Djembe)
  14 - 17  Rollrutsche vom VKE
  10 - 17  Gernot Nagelschmied mit seinem Figurentheater namlos

Zum herunterladen der Brochüre klicken Sie hier (PDF 1,5 M)

Zielgruppe des Solidarischen Marktes:

Der Solidarische Markt möchte die sozialen Dienste der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt wie auch die Onlus - Vereine und sozialen Genossenschaften, die im Raum Meran tätig sind oder dort ihren Sitz haben und die sich für die Wiedereingliederung benachteiligter Menschen und in Kooperationsprojekten im Süden der Welt einsetzen, der Öffentlichkeit vorstellen.

Ziele der Veranstaltung:

  • Ein Netzwerk zwischen den Vereinen, Genossenschaften und öffentlichen Diensten schaffen, die sich um die berufliche Wiedereingliederung benachteiligter Menschen kümmern.
  • Die Dienste dieser Organisationen einem breitem Publikum vorstellen.
  • Mentale Barrieren abbauen, die ein besseres Kennen lernen der Produkte und ihrer Hersteller ermöglichen.
  • Den Bedürfnissen der Bevölkerung entgegen kommen, die nicht immer ihre Einkaufslust mit den Öffnungszeiten der Geschützten Werkstätten vereinbaren kann.
  • Der Arbeit in den Geschützten Werkstätten mehr Sinn geben: die dort hergestellte Ware wird gut verkauft - und wie! Eine benachteiligte Person soll allen sagen können: "Ich und meine Arbeit sind wertvoll!"
  • Anregungen und Informationen über alternative Wirtschaft und verantwortungsvollen Einkäufen geben.
  • Eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die allen zugänglich ist, ohne Finanzierungen durch die üblichen Sponsoren auskommt und mit sehr geringen Ausgaben verwirklicht wird!!